Die Vulkaninsel Lanzarote liegt nur etwa 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste und ist eine Insel voller Gegensätze. Sie besticht mit ihren über 300 Vulkanen, fremdartigen Lavafeldern, die an eine Mondlandschaft erinnern, sowie mit schwarzen Sandstränden im Kontrast zu weißen Häusern und hellen Sandstränden im Kontrast zum türkisfarbenen Wasser des Atlantiks. Sowohl Natur- als auch Kulturfreunde kommen auf dieser einzigartigen Insel mit ihrem unvergleichlichen Charme auf ihre Kosten.
1. Tag (So): Frankfurt / Hannover – Lanzarote
Individuelle Anreise zum Flughafen. Flug mit TUIFLY:
Frankfurt ab 12.30 Uhr, Arrecife an 16.00 Uhr.
Hannover ab 14.35 Uhr, Arrecife an 18.10 Uhr.
Begrüßung durch die Reiseleitung und Transfer zum HIPOTEL La Geria in Puerto del Carmen (4*-Landeskat.) Ca. 8 km (A)
2. Tag (Mo): Feuerberge, ganztägig
Bei diesem Ausflug entdecken Sie den Nationalpark Timanfaya, wo es im 18. Jahrhundert über 6 Jahre lang ununterbrochen Vulkanausbrüche gegeben hat. Dementsprechend verwüstet findet man dieses Gebiet vor. Ein Besuch im „Centro de Visitantes” des Nationalparks, stimmt Sie mit einem simulierten Vulkanausbruch auf den Höhepunkt des Tages, die „Montañas del Fuego“, die Feuerberge ein (Eintritt inkl.). Durch die einzigartige Vulkanlandschaft geht es hinauf zu den Feuerbergen. Bei dem ca. 1-stündigen Aufenthalt werden verschiedene Demonstrationen zu den direkt unter der Erdoberfläche noch aktiven Vulkanen gezeigt. Über die Vulkanstraße „Tinguatón“ fahren Sie in das urige Dörfchen Mancha Blanca, welches Jahr für Jahr im September Schauplatz der größten Volksfeier Lanzarotes „La Romería de los Dolores“ ist. Dort werden Sie auch ihr Mittagessen einnehmen (inkl.) Am Nachmittag besuchen Sie die einzig noch in Betrieb befindliche Gofiomühle in San Bartolomé, die „La Molina José María Gil“. Aufgrund seines hohen Nährwerts war Gofio in Zeiten von Hungersnöten auf den Inseln überlebenswichtig. Bereits die kanarischen Ureinwohner bauten Gerste an, rösteten und mahlten sie, um das nahrhafte Gofio herzustellen, das heute überwiegend aus Mais gewonnen wird. Ca. 80 km (F, M, A)
3. Tag (Di): Der grüne Norden, ganztägig
Heute lernen Sie den „grünen Norden“ kennen. Es geht durch das Lavagebiet „Malpais de La Corona“ in die Vulkanhöhle „Cueva de los Verdes“ (Eintritt inkl.). Die Höhle ist naturbelassen, ihre herrlichen Farben und Formen sind einmalig. Die Cueva de los Verdes ist unterirdisch mit der Grotte „Jameos del Agua“ verbunden, welche Sie anschließend besichtigen. Die von Manrique ausgestaltete Grotte „Jameos del Agua“ (Eintritt inkl.) ist eine in sich geschlossene kleine Märchenwelt. Hier erleben Sie die harmonische Verbindung zwischen unberührter Natur und Kultur. Weiter führt Sie die Tour nach „Orzola“, einem kleinen urigen Fischerort, wo Sie nach einem kleinen Spaziergang, Zeit für ein typisches Mittagessen haben (nicht inklusive). Auch der Anbau von Aloe Vera spielt auf Lanzarote eine wichtige Rolle. Gerade heutzutage, wo man immer mehr zu Naturprodukten zurückgreift, ist Aloe Vera sowohl als Heilprodukt, als auch bei Kosmetika sehr beliebt. Auf der Finca „Lanzaloe“ erfahren Sie jede Menge über die Aloe Vera und wozu sie alles genutzt werden kann. Einen der höchstgelegenen Punkte der Insel bildet der „Mirador del Rio“, ein in die Felswand eingebauter Aussichtspunkt (Eintritt inkl.), der einen herrlichen Blick auf die vorgelagerten Inseln La Graciosa, Montaña Clara und Alegranza eröffnet. Auf dem Rückweg am Nachmittag durchqueren Sie die grünste Ecke der Insel, über die gewundene Bergstraße gelangen Sie zum „Tal der 1000 Palmen“. Ca. 120 km. (F, A)
4. Tag (Mi): Zur freien Verfügung
Genießen Sie die Annehmlichkeiten des Hotels. (F, A)
5. Tag (Do): „Lanzarotes Wein“, ganztägig
Eine Fahrt auf der Weinstraße vermittelt Ihnen unvergessliche landschaftliche Eindrücke. Das Weinanbaugebiet von „La Geria“ im Osten Lanzarotes gehört wohl zu den ungewöhnlichsten dieser Welt. Der traditionelle Trockenanbau, der hier betrieben wird, gibt ein interessantes Landschaftsbild ab. So ungewöhnlich und faszinierend, dass La Geria vom „Museum of Modern Art“ in New York zum Gesamtkunstwerk erklärt wurde. Über die Dörfer La Vegueta und el Islote gelangen Sie zu einer der ältesten und größten Weinkellereien auf Lanzarote, der Bodega Rubicon. Während Ihres Besuches lassen Sie sich hier den typischen Malvasia Volcánica-Wein schmecken und erfahren Hintergründe und Besonderheiten dieser außergewöhnlichen Anbau-weise. César Manriques Widmung an die Landwirte befindet sich in Mozaga: das Bauerndenkmal „Monumento al Campesino“. Hier hat der Künstler auf seine Art und Weise ein typisches altes Dorf nachgeahmt. Das Monumento al Campesino gilt als berührende Hommage an die schwer arbeitenden Bauern, denen es gelang, an einem lebensfeindlichen Ort unter widrigen Bedingungen zu überleben. Ca. 55 km (F, A)
6. Tag (Fr): In den Süden Lanzarotes, ganztägig
Auftakt der Rundfahrt ist ein Bummel im mondänen Yachthafen von Marina Rubicón. Der Besuch der Salinas de Janubio bildet einen der Höhepunkte Ihres Ausfluges. Die Salinen von Janubio sind die größten ihrer Art auf den Kanarischen Inseln. Noch heute wird hier das „weiße Gold“ gewonnen, das bis vor nicht allzu langer Zeit von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Insel war. Erfahren Sie alles über die Gewinnung des Salzes in Handarbeit und seine Verwendung. Nächster Programmpunkt ist das Fischerdorf „El Golfo“. Hier haben Sie die Gelegenheit zu einem Spaziergang und einem eventuellen typischen Mittagessen (nicht inklusive). Eines der bedeutendsten Naturschauspiele Lanzarotes erwartet Sie ebenfalls in „El Golfo”. Sie entdecken den einzigen Hydrovulkan El Golfo sowie den halbmondförmigen, smaragdgrünen Kratersee Los Clicos. Die wunderschönen Farbkontraste – das Schwarz des Lavasandes, das intensive Grün des Sees und die tuffsteinroten bis violetten Schattierungen des Halbkraters, der sich um den See legt – sind ebenso beeindruckend wie die neu entstandene Küstenlinie. Im Rahmen eines kurzen Abstechers lernen Sie außerdem eines der schönsten Dörfer Spaniens kennen: Yaiza. Eingebettet zwischen der ältesten geologischen Formation Lanzarotes, dem Felsmassiv Los Ajaches, und dem Nationalpark, wurde es mehrfach ausgezeichnet, unter anderem für die Bewahrung und Weiterentwicklung der traditionellen Architektur. Zurück im Landesinneren besuchen Sie eine kleine, familiär geführte Käserei. Rund 350 Ziegen sorgen täglich für frische Milch als Basis diverser handgeschöpfter Ziegenkäsesorten. Ca. 55 km (F, A)
7. Tag (Sa): Auf den Spuren von César Manrique, ganztägig
Einen wahren Einblick in das Leben des außergewöhnlichen Künstlers César Manrique, bekommen Sie bei der Besichtigung seines ehemaligen Wohnhauses, der „Fundación César Manrique“ (Eintritt inkl.). Diese hat er in ein Lavafeld hineingebaut und wunderbar mit der einzigartigen Naturlandschaft verschmelzen lassen. Die auffällige Villa Lagomar baute Manrique für den Schauspieler Omar Sharif in eine Felswand (Außenbesichtigung). Lernen Sie anschließend eine der ältesten Städte der Kanaren, die ehemalige Hauptstadt „Teguise“ mit seinen schönen aber auch schlichten Bauten kennen. In dieser verträumten Stadt scheint die Zeit regelrecht stehengeblieben zu sein. Weiter geht die Fahrt zu einem einheimischen Bauern. Erfahren Sie aus erster Hand von einem Berufskollegen, was auf der Insel angebaut werden kann und wie sehr sich die Landwirtschaft auf Lanzarote vom Üblichen unterscheidet. Das alltägliche bäuerliche Leben, Anbaubedingungen und Folgen in Zeiten des Klimawandels erschließen sich Ihnen inmitten der hier einzigartigen Landwirtschaft. Auf dem Weg zum letzten vollendeten Werk von César Manrique durchqueren Sie die Kakteenfelder und erfahren auch, warum die Kakteen vor nicht allzu langer Zeit so wichtig für die Insel waren. Lassen Sie sich von der einzigartigen Pflanzenwelt verzaubern und genießen Sie die Harmonie von Natur und Kunst in César Manriques „Jardin de Cactus“ (Eintritt inkl.). Ca. 80 km (F, A)
8. Tag (So): Lanzarote – Frankfurt / Hannover
Am frühen Nachmittag Transfer zum Flughafen. Flug mit TUIFly:
Arrecife ab 17.00 Uhr, Frankfurt an 22.30 Uhr.
Arrecife ab 19.10 Uhr, Hannover an 00.45 Uhr. (F)
Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

